Blickwinkel_Podcast_Interview_1

In dieser Interview Episode ist Marita Strubelt von Patchwork auf Augenhöhe zu Gast. Marita ist Mutter von zwei Bauchkindern und einem Patchworkkind. Sie ist Autorin von ihrem Blog „Patchwork auf Augenhöhe“, Familiencoach und führt eine gleichnamige Facebookgruppe.

Sie spricht über gewaltfreie Kommunikation (nachfolgend mit GFK bezeichnet) und wie sie diese gelernt hat. Sie nimmt uns mit zu den ersten Berührungspunkten mit GFK in ihrem Leben. Wie sie mit Hilfe von GFK sich selber besser kennen lernen konnte. Und wie sie Konflikte in ihrer Patchworkfamilie mit den Methoden der GFK auflösen konnte.

Konkret erfährst du:

  • Die Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation
  • Das 4-Schritte Modell nach Marshall Rosenberg
  • Wie Marita zur gewaltfreien Kommunikation kam
  • Wie diese innere Haltung ihr Familienleben verändert hat
  • Verschiedenste Beispiele aus Maritas Leben

Außerdem teilt sie mit uns ihre wichtigsten Erkenntnisse als Mutter. Sie erzählt ehrlich und authentisch von ihrem Familienleben mit allen Herausforderungen und Chancen. Mit ihrer Geschichte macht sie Mut für alle Patchworkfamilien, dass es nicht darum geht, keine Konflikte mehr zu haben, sondern eine neue Strategie zu finden mit ihnen umzugehen.

Wir wünschen dir viel Freude und Inspiration mit diesem Interview,

deine Sara und Esther

Interview #1: Gewaltfreie Kommunikation für deine Familie nutzen (Marita Strubelt von Patchwork auf Augenhöhe)

Lass uns gerne einen Kommentar hier. Welcher der 4 Schritte hat dir am meisten geholfen?
Oder schreib uns eine Email an:
info@blickwinkel-podcast.de

Links aus der Episode:

Maritas Blog: Patchwork auf Augenhöhe

Maritas Facebookgruppe

Maritas Facebookseite

Intro Music:
„motivational“ by Scott Holmes
http://www.scottholmesmusic.com

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Hallo, Ihr Lieben, und Danke für dieses interessante Interview! Ich habe eine Frage: Wie kann man einem Menschen, dessen Bedürfnis man herausgearbeitet hat und zu dem man eine im Grunde unerwünschte Beziehung führt (z.B. wenn die Kindesmutter meiner Bonuskinder für mich eine toxische Person ist), deutlich machen, dass man sein Bedürfnis nicht erfüllen wird/will? Diese Person jedoch beharrlich weiter daraufhin arbeitet, dass man ihr das gibt, was sie braucht?
    Eine Antwort hierzu würde mich sehr interessieren. Liebe Grüße! Nina

    1. Liebe Nina, danke für deine Frage.
      Dazu als erstes folgende Anmerkungen: Ein Bedürfnis zu kennen, heißt nicht, dass man für die Erfüllung zuständig ist. Und Verständnis für jemanden zu haben, heißt nicht, einverstanden zu sein und die gewählte Strategie gut zu heißen.
      Es ist wichtig, zwischen dem Bedürfnis und einer Strategie zu seiner Erfüllung zu unterscheiden. Bedürfnisse sind universell und daher unabhängig von Person, Ort, Zeit. Oft hat man eine Lösung im Blick, von der man zunächst nicht abweichen kann oder will. Es kann aber sein, dass genau diese Strategie dem Bedürfnis des anderen widerspricht. Dann gilt es, eine Erfüllungsstrategie zu finden, die beide Bedürfnisse verbindet. Konflikte entstehen immer auf der Ebene der Strategien, nicht der Bedürfnisse.
      Ein Bespiel: Das Bedürfnis ist Verbundenheit. Du hast dir deshalb vorgestellt, am Abend mit deinem Mann beim Italiener essen zu gehen. Nun ist es aber so, dass dein Mann keine Lust dazu hat, sein Bedürfnis ist Ruhe. Es ist nicht bereit, dir deine „Lieblingsstrategie“ zu erfüllen. Jetzt überlegt ihr, wie ihr eure Bedürfnisse miteinander verbinden könnt. Vielleicht bleibt ihr gemütlich zu Hause (sein Bedürfnis nach Ruhe ist erfüllt) und guckt gemeinsam eine DVD (dein Bedürfnis nach Verbundenheit ist erfüllt).
      Ich hoffe, das war für dich verständlich und hilfreich. Sonst frag gern nochmal nach. Vielleicht magst du etwas genauer erzählen, worum es bei der Kindsmutter geht? Dann kann ich dir sicher noch besser helfen.
      Liebe Grüße, Marita

    2. Liebe Nina,
      danke für deine interessante Frage! Ich würde da vollständig bei dir selbst und deinem Wirkungsbereich bleiben. Wenn jemand eine Erwartung an dich hat, dann arbeite nicht an der Erwartung, sondern an deinem Umgang damit. Denn, dass diese Person von dir erwartet das eigene Bedürfnis zu erfüllen, kannst du mitunter nicht ändern. Du kannst aber daran arbeiten, deine Grenzen deutlich zu setzen und dich nicht davon unter Druck setzen lassen! Du bist nicht verantwortlich für das Wohlergehen einer anderen Person (ausgenommen Kinder). Jeder ist dafür selbst verantwortlich. Vielleicht kannst du versuchen, deine persönlichen Grenzen deutlicher zu kommunizieren. Und besonders hilfreich ist es, wenn du deine Energie dahin lenkst, wo sie sinnvoll ist und gebraucht wird. Kennst du die Übung „Energiekreise“? Du zeichnest zwei Kreise. Der eine ist der Vampir-Kreis. Dort teilst du den Kreis in Stückchen ein, mit allen Situationen/Menschen die dir Energie rauben. Der andere Kreis ist der Schatz-Kreis. Dort trägst du alles ein, was dir Energie gibt. Das ist sehr hilfreich um festzustellen, wie viel Energie wir manchmal durch unser Denken verbrauchen. Und dann triff eine Entscheidung. Bist du bereit, dieser Person diese Menge an Energie zu geben, nur dadurch dass du darüber nachdenkst? Wenn nicht, dann zieh klare Grenzen! Auch in deinen Gedanken. Ich hoffe von Herzen, ich konnte dir einen weiteren Impuls geben! ich wünsche dir für dich und deine Familie alles Gute! Berichte gerne, wie es dir ergangen ist! Alles Liebe, Sara

  2. Liebe Marita, liebe Sara,
    super, vielen Dank euch. Ich werde mit euren Ratschlägen arbeiten. Marita werde ich auch noch einmal gesondert anschreiben, danke an dich für das Angebot, dass ich nochmal weiter nachfragen kann.
    Alles Liebe! Nina

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